Download Antike und Abendland. Beiträge zum Verständnis der Griechen by Wolfgang Harms, Werner von Koppenfels, Helmut Krasser, PDF

By Wolfgang Harms, Werner von Koppenfels, Helmut Krasser, Christoph Riedweg, Ernst A. Schmidt, Wolfgang Schuller, Rainer Stillers

The Yearbook Antike und Abendland is a discussion board for interdisciplinary dialogue of themes from Antiquity and the Classical culture. The Editorial Board comprises representatives from the disciplines of Classical experiences, old heritage, Germanic reviews, Romance experiences and English stories.

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Olympiade, 476 v. , beim ersten gemeinsamen fest nach der befreiung von persischer, karthagischer, etruskischer gefahr, wo der persönlich anwesende Themistokles von ganz Hellas umjubelt wurde, wo auch Pindar (vielleicht zum erstenmal) unter den zuschauern war, da hatte der tyrann oder besser könig von Syrakus, Hieron, zwar nicht den erhofften wagensieg errungen – diesen höchsten ruhm gewann Theron von Akragas – aber sein rennpferd Pherenikos (das heisst: Siegbringer) holte sich einen preis: so war es doch ein olympischer sieg.

Auch in diesem griechischen Text hebt der Sprecher zu einem Komos für eine Amaryllis an. Vergil bzw. » (ecl. 9, 23–25) An dieser Stelle bricht Lycidas jedoch ab, und Moeris gibt seinerseits eine, wie er meint46, bessere Kostprobe der Kunst des Menalcas: immo haec, quae Varo necdum perfecta canebat: «Vare, tuum nomen, superet modo Mantua nobis, Mantua – vae! » (ecl. 9, 26–29) Dieses zweite Fragment kontrastiert scharf mit dem ersten. Mit dem Namen des Alfenus Varus47 scheint die römische Zeitgeschichte für einen Moment als konkret greifbare 48 in die Ekloge hineinzubrechen.

Bis ans Himmelsgewölb stürmen wir Toren vor, Dulden nicht durch die eigne Schuld, Daß den zornigen Bllitz Jupiter ruhen läßt. 1 – 3 – 5 – …) hingewiesen. Landmann stellt zwei einsilbige Vollwörter nebeneinander (4mal: Fracht, die – Brust, der – Floß frech – nicht auf); er läßt auf ein einsilbiges Vollwort ein zweisilbiges trochäisches (5mal: mir lebe – See klüglich – einst Feuer – spät nahte – nicht Pforten) oder ein dreisilbiges daktylisches Wort folgen (2mal: Wal trockenen – Blitz Jupiter). An ein zweisilbiges jambisches oder ein dreisilbiges anapästisches Wort schließt sich ein zweisilbiges trochäisches an (je 1mal: verschnürt außer – überfiel Menschen); einem viersilbigen choriambischen Wort folgt ein einsilbiges (1mal: Menschengeschlecht fort), ein zweisilbiges trochäisches (2mal: Wogengebraus, Klippen – Himmelsgewölb stürmen) oder ein dreisilbiges daktylisches Wort (1mal: Doppelgestirn, Helenas).

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