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By Felix Krebber

Felix Krebber geht der Frage nach, wie Unternehmen bei Infrastrukturprojekten in ihrer Projektkommunikation und ihrem gesamten Handeln auf die gesellschaftliche Erwartung von Partizipation reagieren, um gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Anhand von fünf Fallstudien zeichnet der Autor die Kommunikationsarbeit der Vorhabenträger detailliert nach. Der Blick ins Innere der Organisationen zeigt die Integration der Kommunikatoren in Planungsprozesse und damit ihren Einflusszugewinn. Aus den Fallstudien wird ein Beteiligungstypenmodell akzeptanzfördernder Projektkommunikation abgeleitet und das Leitbild inputorientierter Organisationskommunikation gezeichnet.

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Insbesondere die Planer stehen im Mittelpunkt seiner Kritik: „Die Selbstherrlichkeit der Planer und die Eigendynamik der Planung werden mehr und mehr in Frage gestellt. “ (S. 87) Gleiches gilt auch für Ansiedlung und (Aus-) Bau von Industrieproduktion. Produktion werde gar zur neuen „Konfliktachse“ (1986, S. 108), womit Offe Bezug auf die von Beck (1986) angestoßene Debatte um die „Risikogesellschaft“ nimmt. Die Diskussion um Modernisierungsrisiken, die Beck vor knapp dreißig Jahren beschrieb, ist auch heute bedeutsam für die Akzeptanzdiskurse unserer Zeit.

So beschreibt er, dass sich nur Teilbereiche der Gesellschaft modernisiert haben, nicht die Gesellschaft als Ganze. Ihre Modernisierung sogar gehemmt werde: Die Modernität der Teile, so scheint es, geht auf Kosten der Modernität des Ganzen. Gerade wegen der Zukunftsoffenheit der Teilsysteme und ihrer innovationsbeschleunigenden, sektoralen Rationalitäten scheint die Gesellschaft selbst unfähig geworden zu sein, ihre eigene Zukunft als Projekt zu konzipieren oder auch nur auf elementare Sollwerte einzugehen.

Als Beispiele führt er die Gefährdung von Wasser und Luft, die Risiken der Atomkraft und der chemischen Industrie auf. Im Unterschied zu der Entörtlichung des Risikos zu einer flächendeckenden Bedrohung haben gerade Infrastrukturprojekte in ihren wahrgenommenen Risiken und Beeinträchtigungen sehr lokalbezogenen Charakter (vgl. 1). Nichtsdestotrotz zeigen sich im Kontext atomarer oder chemischer Gefahren, die auch in der Risikodebatte diskutiert wurden, ähnliche Diskurse. So etwa bei gesellschaftlich kaum oder gar nicht akzeptierten gentechnischen Veränderung von Lebensmitteln, bei der ähnlich der anderen „Modernisierungsrisiken“ die potenziellen oder zumindest befürchteten Schadenswirkungen ebenfalls „unberechenbar“ und „unvorhersehbar“ (S.

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